Organized by
Logo Schweizerische Gesellschaft für Geschichte
Logo Departement für Historische Wissenschaften Universität Fribourg
Supported by
Logo Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
Logo Universität Fribourg
Logo Stiftung Mercator Schweiz
Logo Paul Schiller Stiftung
Logo Schweizerischer Nationalfonds
Sponsored by
Logo Schwabe Verlag
Logo Aebli Näf Stiftung

Schweizer Geschichte im gymnasialen Unterricht: Notwendigkeit oder optionale Ergänzung?

samedi, 9. février
10:30 jusqu'à 13:00 heures
Salle Aud. A

- Geschichtsunterricht im Spannungsfeld zwischen globalem, nationalem und lokalem Blick

- Moderner Geschichtsunterricht: Wie viel und welche Lokal- und Schweizergeschichte?

Die für den Geschichtsunterricht zur Verfügung stehende Lektionszahl wird in allen Schultypen zunehmend kleiner. In der Volksschule verschwindet Geschichte als eigenständiges Fach. Auf der Sekundarstufe II sieht sich ein zur Hochschulreife führender Geschichtsunterricht vor der Herausforderung, gleichermassen pädagogischen und fachwissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen.

Gleichzeitig scheinen in einem mehrsprachigen und multikulturellen Land mit einer starken föderalistischen Tradition gemeinsamen Werten eine grössere Bedeutung zu zukommen. Zur Bildung von gesellschaftlicher Identität kann der Geschichtsunterricht einen bedeutsamen Beitrag leisten.

Die globalen Prozesse stossen auch in der Schweiz Veränderungsprozesse an und lösen zuweilen Unbehagen aus. In dieser Situation scheint es sinnvoll, dass Jugendliche lernen, dass Veränderungsprozesse gestaltbar sind. Dies kann Geschichtsunterricht exemplarisch aufzeigen.

Die Referenten werden an konkreten Beispielen Vorschläge für die Integration von lokal-, regional- und nationalgeschichtlichen Themen in modernen Geschichtsunterricht aufzeigen. Josef Kunz wird am Beispiel des Villmerger Krieges von 1712 das Lernen am Schauplatz thematisieren. An zwei Beispielen (Forum Schwyz und Rathaus von Sempach) zeigt Kurt Messmer historische Lernmöglichkeiten in Museen auf. Im Beitrag von Hans Utz wird es um die Frage gehen, wie man mit dem Geschichtsbuch historisches Lernen gestalten kann. Mit Charles Heimberg macht sich ein Fachdidaktiker Gedanken zum Umgang mit Lokal-. Regional und Nationalgeschichte in der Ausbildung von angehenden Lehrpersonen.

Responsabilité

Intervenantes

Interventions